Umwelterklaerung_2023-08-25
RISIKOMANAGEMENT Die Ereignisse der letzten Jahre haben noch mehr verdeutlicht, dass man sich mit Bedrohungsszenarien beschäftigen muss, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden bzw. einzudämmen und das Fortbestehen zu sichern. Daneben hinaus verpflichten gesetzliche Richtlinien, sich mit dem Management von Risiken auseinander zu setzen. Sowurde einNotfall-, Krisen- und Katastrophenplan erarbeitet. Das Erkennen und Bewerten der Risikoszenarien erfolgte bereichsübergreifend, um eine umfassende Betrachtung der Gefährdung zu erhalten. Darauffolgend wurden Maßnahmen festgelegt, um das jeweilige Risiko auszuschließen bzw. zu minimieren. Auch wurden Maßnahmen erarbeitet, falls es dennoch zu einem Eintrittsfall kommen sollte. In diesem Zusammenhang wurde die Infrastruktur überprüft und die Zuständigkeiten eindeutig zugeordnet. Das Ganze muss ein gelebter Prozess sein, in dem der Ist-Stand regelmäßig reflektiert wird, um auf veränderte Rahmenbedingungen einzugehen und auf einen möglichen Eintrittsfall gut vorbereitet zu sein. NOTFALLMANAGEMENT Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind unter anderem die wichtigsten Güter für ein Unternehmen. Um diese bei der alltäglichen Arbeit als auch in Not- und Gefahrensituationen bestmöglich zu schützen, sind bei himolla verschiedenste Instrumente und Maßnahmen umgesetzt. Hierzu gehören neben Notfall- und Alarmplänen auch Sammelpunkte auf dem gesamten Firmengelände und die Ausbildung und Bestellung von Ersthelfern, Sicherheitsbeauftragen, Fachkräften für Sicherheit, sowie mit regelmäßigen Unterweisungen verbundene Gefährdungsbeurteilungen, Brandschutzübungen und Betriebsbegehungen. COMPLIANCE IM EINKLANG MIT DEM GESETZ Eine saubereUmwelt sowie sichere und gesundheitlich unbedenklicheProdukte dürfen und können nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Hierfür gibt es gesetzliche Vorgaben auf Landes- und EU-Ebene, die den sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt abbilden. UmdieRechtssicherheit zu gewährleisten, ist es notwendig frühzeitig über Neuerungen undÄnderungen der für dasUnternehmenwesentlichen Rechtsvorschriften informiert zu sein. Himolla nutzt dazu verschiedene Möglichkeiten und externe Quellen. Die erhaltenen Informationen werden im Team bewertet, Maßnahmen festgelegt und die Umsetzung überwacht. Im Berichtszeitraum sind keine Rechtsverstöße bekannt, außerdem kann die Einhaltung aller bindenden Verpflichtungen bestätigt werden. Aus Überzeugung geht man aber auch bindende Verpflichtungen ein, die über den gesetzlichen Vorgaben liegen und beteiligt sich aktiv in Gremien und Verbänden, in denen Branchenstandards erarbeiten werden. STAKEHOLDER DIALOG Himolla bedenkt beim betriebswirtschaftlichen Handeln stets die Bedürfnisse aller betroffenen Anspruchsgruppen – den sogenannten Stakeholdern. Es werden die Interessenkonstellationen der einzelnen Gruppen erfasst, um potenzielle Konflikte auszuschließen. Bei eventuell auftretenden Problemen wird versucht, diese aktiv im offenen Dialog auszuräumen. Um über Trends und Innovationen informiert zu sein und diese schnell in die himolla Group einfließen zu lassen, werden verschiedene Netzwerke gepflegt. Diese sind branchenspezifisch, aber auch branchenübergreifend und decken teilweise besondere Themengebiete schwerpunktmäßig ab. INVESTITIONEN Den größten Teil des zur Verfügung stehenden Budgets investiert die himolla Group in die Funktionsfähigkeit der Produktionsanlagen, Verbesserung der Infrastruktur und in die Neuentwicklung von Produkten. Für den kommenden Validierungszeitraum sind vor allem wichtige und notwendige Investitionen in Anlagen und diverse Prozessoptimierungen erforderlich. Die daraus entstehenden Projekte werden derzeit analysiert und nach Priorität, Machbarkeit und Rentabilität geplant. 13 HIMOLLA GROUP UMWELTERKLÄRUNG 2023
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