Umweltmaßnahmen:
Die Umweltaktivitäten von himolla sind sehr umfangreich. Links in der Navigationsleiste können Sie die Punkte auswählen, über die Sie sich
näher informieren möchten.
Wertstoffe:
Materialbeschaffung:
Hier setzen wir auf die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Herstellern, die großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit legen.
Wir nutzen hauptsächlich sortenreine Werkstoffe, die eine hohe Stabilität und eine lange Lebensdauer haben.
Wertstoff- und Abfallaufkommen:
Die Produktionsabfälle werden bei himolla gering gehalten und zum größten Teil wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt.
Durch innovative Lösungen und Ideen konnte die Verwertungsquote der anfallenden Abfälle in den letzten Jahren auf nahezu 100% gesteigert
werden. Da dieser Bereich eine große Verantwortung darstellt, gibt es bei uns sogar einen Abfallbeauftragten, der sich ausschließlich mit
diesem Thema beschäftigt.
Umgang mit Emissionen:
Lösemittel-Emissionen:
Die in der Produktion entstehenden Dämpfe (beim Lackieren etc.) werden mit Hilfe von Absaugwänden abgeführt. Durch die Umstellung auf
wasserbasierende Lacke (Hydrolacke) konnten wir die prozessbedingten Emissionen auf ein Minimum reduzieren.
Staub-Emissionen:
Die bei der Holzbearbeitung anfallenden Staub-Emissionen werden durch Absauganlagen direkt an den Holzbearbeitungsmaschinen abgeführt
und in Filteranlagen gereinigt. Im Winter wird diese gereinigte Luft zur Verringerung des Wärmebedarfs ins Produktionsgebäude zurückgeführt.
Lärm-Emissionen:
Produktionsanlagen und Maschinen machen Lärm. Bei himolla liegen die Lärm-Emissionen allerdings größtenteils unter den gesetzlichen
Grenzwerten. In Grenzbereichen werden geeignete technische, organisatorische oder persönliche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Damit die
Grenzwerte eingehalten werden, führen wir regelmäßig Lärmmessungen durch.
Transport und Logistik:
Transport:
Kraftfahrzeuge sind zu einem bestimmenden Umweltfaktor geworden. Lärm- und Abgasemissionen sind die Nachteile, die diese mit sich bringen. Daher verpflichten wir uns, den verkehrsbedingten Schadstoffausstoß auf das wirtschaftlich vertretbare Minimum zu reduzieren. Um das zu
erreichen, werden ausschließlich neue Fahrzeuge der Euro-Norm Klasse 5 angeschafft. Zusätzlich werden unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in regelmäßigen Fahrtrainings für kraftstoffsparendes Fahren geschult.
Verpackung und Versand:
Verpackung und Transport der himolla-Produkte werden unter Berücksichtigung der gültigen Umweltvorschriften vorgenommen. Ein
Transportschutz aus Karton und PE-Folie garantiert eine Anlieferung in bewährter himolla Qualität.
Gebäude-Technologie:
Wärmeenergie-Erzeugung:
Die Wärmeproduktion wird bei himolla durch drei Heizkessel geregelt, die wir mit Holzabfällen aus der Produktion beheizen. Durch Zukauf von
Holzhackschnitzeln steigern wir den regenerativen Energieanteil zusätzlich.
Dank geschickter Dachsanierung und Wärmedämmung ist der Energieverbrauch bei himolla ohnehin verschwindend gering.
Strom-Nutzung:
Die elektrische Energie beziehen wir von unserem regionalen Energieversorger. Durch effektive Nutzung konnten wir den Energieverbrauch
in den letzten Jahren spürbar verringern.
Wasser und Abwasser:
Auch den Abwasser- und Trinkwasserverbrauch konnten wir deutlich reduzieren. Im Zuge der kontinuierlichen Verbesserung prüfen wir in
diesem Bereich weitere Einsparungsmöglichkeiten.
Bodennutzung und Bodenschutz:
Beim Bebauen von Flächen beschränken wir uns auf das Nötigste. Wir achten darauf, dass die natürliche Umgebung erhalten bleibt. Um den
Erholungswert für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, versehen wir unsere Gebäude und Flächen mit vielen Pflanzen, Bäumen
und Sträuchern.
Arbeitssicherheit:
Arbeitssicherheit:
Die Arbeitssicherheit ist ein umfassendes Thema bei himolla. Neben dem Umwelt- und Arbeitsschutz-Ausschuss wurde ein Arbeitskreis zur
Umsetzung der Betriebs-Sicherheitsverordnung eingerichtet. Dieser Ausschuss legt notwendige Maßnahmen zu verschiedenen Bereichen fest.
Er kümmert sich unter anderem um Explosionsschutz, überwachungsbedürftige Anlagen, Arbeitsmittel etc. Auch hier gibt es verschiedenste
Schulungen und Unterweisungen für unsere Mitarbeiter. In jeder Abteilung arbeiten ernannte Sicherheitsbeauftragte. Sie werden von drei
ausgebildeten Arbeitssicherheits-Experten unterstützt.
Umgang mit Gefahrstoffen:
Zum Umgang mit Gefahrstoffen gibt es regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Außerdem prüfen wir täglich, ob sich gefährliche Stoffe mit weniger
gefährlichen Stoffen, die gleiche Eigenschaften besitzen, austauschen lassen. Diese Ersatzstoff-Prüfungen werden von den jeweiligen
Bereichsleitern durchgeführt.
Öffentlichkeitsarbeit:
Öffentlichkeitsarbeit:
Wir stellen uns im Rahmen des EMAS AWARDS freiwillig dem Vergleich mit anderen erfolgreichen, europäischen Unternehmen. Hier erhalten wir
regelmäßig die Bestätigung, mit unserem Umweltkonzept auf dem richtigen Weg zu sein. 2009 konnten wir den AWARD als Nationaler Gewinner
nach Taufkirchen holen.
Außerdem hatten wir die Gelegenheit zur Mitwirkung am Projekt „Herstellung und Vermarktung umweltgerechter Polstermöbel“ von der BifA. Ziel
des Projektes war es, ein Polstermöbel zu entwickeln, bei dem folgende Punkte berücksichtigt werden sollten:
- Einsatz von Materialien aus der Region
- Vermeidung des Einsatzes von Holzfaserwerkstoffen
- Einsatz von Holzfederleisten an Stelle von Wellenleisten
- Reduzierung von Klebstoffeinsatz
Die Herstellung berücksichtigte die Kriterien der Auszeichnung des „Blauen Engels“. Wir fanden dieses Projekt äußerst spannend und streben
nun den „Blauen Engel“ für unsere gesamte Produktpalette an.